Wusstest du, dass grüne Holunderbeeren essbar sind? Eingelegt werden sie zu würzigem Hexenpfeffer – einer feinen Alternative zu Kapern. Das Rezept erfährst du im folgenden Blogartikel.
Jetzt ist die perfekte Zeit für Hexenpfeffer!

Die Holunderbeeren sind inzwischen oft schon schön groß, aber vielerorts noch grün – genau dann ist der richtige Zeitpunkt zum Ernten!
Aus ihnen lässt sich ein köstlicher Hexenpfeffer herstellen – eine traditionelle Delikatesse, die als würziger Kapernersatz verwendet werden kann. Wer also einen Holunderstrauch in der Nähe hat, sollte die Gelegenheit jetzt nutzen.
Zutaten für ein 200-ml-Glas
- 65 g grüne Holunderbeeren
- 1 EL Senfkörner
- 1 Zehe Knoblauch, gestiftelt
- 75 ml Weißweinessig
- 75 ml Wasser
- 1 Messerspitze Salz

Zubereitung:
Die Holunderbeeren von den Dolden abzupfen und ca. 15 Minuten kochen, danach abgießen.
Die gekochten Holunderbeeren zusammen mit dem Knoblauch und den Senfkörnern in ein sauberes Schraubglas (200 ml) geben.
Den Weißweinessig mit Wasser und Salz aufkochen und die noch heiße Flüssigkeit in das Glas füllen. Das Glas sofort gut verschließen.
Ziehzeit: ca. 14 Tage
Die eingelegten Holunderbeeren können als Kapernersatz verwendet werden, zum Beispiel in Fleisch-, Fisch- oder Pastasoßen.
Mir haben sie bisher am besten in einer cremigen Sahnesoße mit geschnetzeltem Hühnchenfilet und Pasta geschmeckt.



