Hagebutten-Essig selber machen – ein einfaches Rezept mit natürlichen Zutaten und Tipps für die Herstellung

Mit seinem fruchtig-herben Aroma bringt Hagebutten-Essig eine „wilde“ Abwechslung in deine Küche und verfeinert Salate, Gemüse und Marinaden. Entdecke im folgenden Blogbeitrag, was in den kleinen roten Wildfrüchten steckt und wie du deinen eigenen Hagebutten-Essig ganz einfach selbst herstellen kannst!

Hagebutte – kurz & spannend

Hagebutten sind die Früchte verschiedener Wild- und Gartenrosen, zum Beispiel der Hundsrose (Rosa canina) oder Weinrose (Rosa rubiginosa). Sie sind essbar und lassen sich in der Küche und als traditionelles Hausmittel verwenden.

Der Name setzt sich vermutlich aus „Hag“ (Hecke) und „Butte“ (Gefäß) zusammen. Botanisch betrachtet handelt es sich um eine Sammelfrucht mit vielen kleinen Nüsschen. Die feinen Härchen im Inneren können allerdings unangenehm jucken – daher Vorsicht bei der Verarbeitung.

Wann ist Erntezeit?
• September–Oktober: für Hagebuttenpulver, solange die Früchte noch fest sind
• Oktober–Dezember: für Tee, Mus, Oxymel & Co.

Rezept für Hagebutten-Essig

Hast du schon einmal einen Hagebutten-Essig probiert?
Hagebutten liefern Vitamin C und wertvolle sekundäre Pflanzenstoffe. Als Bestandteil einer ausgewogenen Ernährung kann Hagebutten-Essig damit eine natürliche Ergänzung sein – insbesondere durch die enthaltenen Antioxidantien. Mehr zur Hagebutte und ihren wertvollen Inhalststoffen findest du in diesem Blogbeitrag hier.

Du brauchst:

  • 2 Handvoll frische Hagebutten
  • 500 ml hellen Essig (Balsamico-Bianco oder Apfel-Essig

Zubereitung:

Hagebutten waschen, Stiele und Blütenstand entfernen, grob zerkleinern und ins Schraubglas geben. Mit Essig bedecken und alles kurz durch pürieren. Glas verschließen und 4–6 Wochen dunkel ziehen lassen.
Gelegentlich schütteln, anschließend abseihen und abfüllen.

Tipp: Hagebutten-Essig schmeckt fruchtig-herb und bringt eine feine, leicht säuerliche Note mit. Er passt wunderbar in Salatdressings, zu geröstetem Gemüse oder in eine leckere Marinade.
Mein Tipp: Kombiniere ihn mit etwas Honig und gutem Öl – so kommt das fruchtige Aroma besonders schön zur Geltung!

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