Sommer, Sonne, Kapuzinerkresse

Im Garten erfreuen uns die leuchtenden Blüten der Kapuzinerkresse. Ihre würzig scharfen Blätter schmecken im Salat und auf dem Butterbrot. Doch sie hat noch viel mehr – nämlich gesunde Inhaltsstoffe, die sie außerdem zu einer natürlichen Heilpflanze machen!

Wußtest Du, das die Kapuzinerkresse ein natürliches Antibiotikum ist?
In allen Teilen der Kapuzinerkresse befinden sich Senföle und weitere gesundheitsfördernde Inhaltsstoffe, die eine antibiotische Wirkung besitzen. Und das tolle daran ist, dass sie die Darmflora nicht zerstören.
Der Saft der Kapuzinerkresse wird in ihrer Heimat Peru sogar traditionell zur Behandlung von Wunden, besonders bei bereits infizierter Haut verwendet. Er unterstützt die Hautfunktion und sorgt somit für eine schnelle Erneuerung des Gewebes.

Anwendungsmöglichkeiten in der Küche

Kulinarisch machen sowohl die Blätter als auch die Blüten etwas her. Die in ihnen enthaltenen Senföle sorgen für das scharf würzige Aroma. Roh schmecken sie am besten und so bleiben auch die wertvollen Inhaltsstoffe, wie Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente.

Du kannst sie in Kräuterbutter verarbeiten – dafür rebelst du die Blätter klein und gibst sie in die streichfähige Butter….

…… die ganzen Blätter kannst du zum würzen in einem Salat und die Blüten dazu als Dekoration verwenden:

Anwendungsmöglichkeiten in der Pflanzenheilkunde

In allen Teilen der Kapuzinerkresse befinden sich Senföle und weitere gesundheitsfördernde Inhaltsstoffe, die eine antibiotische Wirkung besitzen. Und das tolle daran ist, dass sie die Darmflora nicht beeinträchtigen.

Kapuzinerkresse-Immunpulver

Die tollen antibiotischen Eigenschaften der Kapuzinerkresse kannst du in einem Pulver haltbar machen. Wie du das Pulver selbst herstellen kannst erkläre ich dir hier.

Kapuzinerkresse-Oxymel

Die natürliche immunstärkende und antibiotische Wirkung der Kapuzinerkresse kannst du dir auch in einem Oxymel zum Beispiel für die Erkältungszeit haltbar machen.

Oxymel ist ein Konzentrat aus Honig, Essig und Kräutern. Der Name setzt sich zusammen aus oxy für Säure und mel für Honig, daher wird es auch Sauerhonig genannt. Bekannt ist er schon seit der Antike und wird in Teilen Russlands zum Beispiel als erstes nach dem Aufstehen getrunken.
Naturbelassener Essig enthält viele wertvolle Inhaltsstoffe und Honig hat eine entzündungshemmende und desinfizierende Wirkung, gemeinsam mit den richtigen Kräutern, wie zum Beispiel Kapuzinerkresse, ist es ein Booster für das Immunsystem. Oxymel wird daher als unterstützendes Heil- und Stärkungsmittel bei zahlreichen Beschwerden eingesetzt und hilft sogar vorbeugend gegen viele Erkrankungen. Als gesunde Alternative zu alkoholischen Tinkturen und ist er auch für Kinder oder Schwangere geeignet.
Wie du das Kapuzinerkresse-Oxymel herstellen kannst, zeige ich dir hier Schritt für Schritt.

Viel Spaß beim selber machen!

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